Promotion – Stellenangebote, Bewerbung & Karriere

Hochschul-Job.de für Doktoranden-Jobs und Promotion

Hochschul-Job.de ist eine Meta-Suchmaschine für Jobs in Wissenschaft und Forschung. Täglich durchsucht Hochschul-Job.de die Jobangebote zahlreicher wissenschaftlicher Einrichtungen nach Stellenangeboten und filtert diese nach Position und Fachgebiet. So können Sie schnell und einfach nach freien Stellen für Promotion, PhD oder Wissenschaftlichen Mitarbeitern filtern.

Promotionsstellen suchen

Neben Stellenangeboten für Professuren und Post-Docs ist das Angebot für Stellen mit Promotionsabsicht besonders groß bei Hochschul-Job.de. Insbesondere Universitäten haben viele offene Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter und Doktoranden, sodass, wenn Sie im Filter ein Häckchen bei PhD und Wissenenschaftlicher Mitarbeiter setzen, bis zu 1.000 Stellenangebote angezeigt bekommen.

Promotion – Qualifikation und Bewerbung

Die Berechtigung zur Promotion hat wer sein Erststudium mit der Note gut oder sehr gut abgeschlossen hat. Im Zuge der Bologna-Reform handelt es sich dabei in der Regel um einen Master-Abschluss. Des Weiteren bedarf es die Betreuung durch einen Professor (auch Doktorvater genannt) oder der Unterbringung in einem Promotionsprogramm.

Promotion – Gehalt/Vergütung

Die Promotion als solche wird nicht vergütet. Sie ist ähnlich wie ein Bachelor- oder Master-Studium ein Schritt in der akademischen Laufbahn anzusehen. Doch viele Doktoranden arbeiten während dieser Zeit am Lehrstuhl ihres Professors und unterstützen diesen in Forschung und Lehre. So gesehen sind sie Angestellte der Universität.

Am häufigsten erhalten die angehenden Doktoren einen Arbeitsvertrag mit einer regelmäßigen Arbeitszeit von 50 Prozent. Das heißt das bei einer tariflich geregelten Wochenarbeitszeit von 39 Stunden im Falle einer Vollzeitstelle, sowie es an vielen Universitäten üblich ist, werden dem Doktorand 19,5 Stunden wöchentlich vergütet. Dabei handelt es sich in der Regel um eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Der Vertrag kann aber auch auf weniger als 50 Prozent oder bis zu 100 Prozent ausgestellt sein.

Wie viele Stunden der Promovend letzten Endes tatsächlich arbeitet kann ganz unterschiedlich sein. Die Grenzen zwischen Forschung, Lehre und der Bearbeitung des eigenen Forschungsvorhabens ist fließend und kann dabei manchmal mehr als 60 Wochenstunden betragen, wobei davon, wie zuvor erwähnt, nur der im Vertrag festgeschriebene Stundensatz vergütet wird.

Die meisten Doktoranden, die einen Vertrag als wissenschaftlicher Mitarbeiter erhalten, werden nachdem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) vergütet und dort in die Klasse E 13 eingestuft. Das entspricht einem monatlichem Bruttogehalt von ca. Euro 1.700,- bis 1.800,- bei einer 50 Prozent Stelle.
⟹ Gehaltsrechner des öffentlichen Dienst

Promotion – Aufgaben und Dissertation

Die Aufgabe eines Doktoranden ist in erster Linie die Anfertigung der Dissertation und damit die Erbringung des Beweises, dass man fähig ist ein tiefes wissenschaftliches Verständnis aufzubauen. Damit geht einher das man sich im Zuge der Erarbeitung Expertenwissen aneignet und zum Zeitpunkt der Fertigstellung der Doktorarbeit neue Erkenntnisse für die Wissenschaft erarbeitet hat.

Die Art der Aufgaben die ein wissenschaftlicher Mitarbeiter während seiner Zeit am Lehrstuhl seines Doktorvater zu erfüllen hat können ganz unterschiedlich sein. Zum Beispiel die Unterstützung des Professor bei der Forschung sowie der Erstellung von Essays, das Halten von Vorlesungen, die Korrektur von Prüfungsleistungen der Studenten oder die Betreuung von Bachelor- und Master-Arbeiten gehören dazu, ebenso wie organisatorische Aufgaben oder die Teilnahme an Wissenschaftskonferenzen.

Aktuelle Statistiken zur Promotion in Deutschland

Die Anzahl neu promovierter Wissenschaftler steigt zwar seit Jahren an, so haben im Jahr 1990 insgesamt 18.494 Personen ihre Promotion erfolgreich abgeschlossen und im Jahr 2014 waren es 28.147, doch in Relation zur Anzahl der Menschen die Deutschland einen Studienabschluss machen, ist die Zahl von damals 11,13 Prozent auf 6,11 Prozent gesunken. 196.200 Promovierende wurden laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) im Wintersemester 2014/2015 gezählt. Diese verteilten sich auf 33.154 Professorinnen und Professoren mit Promotionsrecht. Die Hälfte der befragten Professorinnen und Professoren gab an 1-5 Doktoranden zu betreuen. Die meisten Promovierenden finden sich mit 30 Prozent bei den Mathematikern und Naturwissenschaftlern, gefolgt von Ingenieurswissenschaften (19Prozent) und den Sprach- und Kulturwissenschaften).

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis),2016

Insgesamt sind 44 Prozent der Promovierenden Frauen. Diese sind mit 64 Prozent bei den Kunstwissenschaften am häufigsten vertreten, hingegen bei den Ingenieurswissenschaften gerade einmal 21 Prozent der Promotionsstellen von Frauen besetzt werden. Die meisten der Promovierenden sind 27 – 31 Jahre alt und haben ihre Promotion im direkten Anschluss an ihren höchsten Hochschulabschluss an der selbigen Hochschule begonnen. Den ganzen Bericht „Promovierende in Deutschland“ kann auf der Internetseite des Destatis eingesehen werden.